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Schutzkonzept-Selbstcheck

Wie gut trägt Ihr Schutzkonzept im Alltag?

Ein Schutzkonzept hilft nur, wenn es im Alltag lebt. Dieser Selbstcheck zeigt Ihnen in 17 Fragen, wo Ihr Konzept trägt und wo Sie genauer hinschauen sollten. Das dauert etwa 10 bis 15 Minuten.

Nino Trentsch arbeitet am Laptop

Ihre Antworten bleiben bei Ihnen. Die Auswertung läuft nur auf Ihrem Gerät. Es gibt keine Anmeldung, und es wird nichts gespeichert oder übertragen. Am besten füllen Sie den Check gemeinsam im Team aus.

Grundlage

1. Haben wir ein schriftliches Schutzkonzept, das zu unserer Einrichtung passt und nicht nur aus einer Vorlage oder dem Rahmenkonzept des Trägers besteht?
2. Hat das Team das Konzept gemeinsam erarbeitet oder überarbeitet?
3. Haben die Eltern daran mitgewirkt, zum Beispiel über den Elternbeirat, und kennen sie das Konzept?
4. Gibt es eine eigene Risikoanalyse für unsere Räume, Abläufe und Situationen wie Wickeln, Schlafen oder Ausflüge?

Alltag

5. Haben wir verbindliche Absprachen zu Nähe und Distanz, Trösten, Wickeln, Schlafen, Fotos und Sprache?
6. Ist Kinderschutz Thema bei Bewerbungsgespräch und Einarbeitung, und liegt das erweiterte Führungszeugnis vor?
7. Kennt jede Person im Team das Konzept, auch neue Kolleginnen und Kollegen, Praktikanten und Aushilfen?
8. Haben wir ein sexualpädagogisches Konzept, zum Beispiel zum Umgang mit Doktorspielen und Fragen der Kinder?

Kinder und Eltern

9. Wissen die Kinder, dass sie mitreden dürfen, und haben sie Worte für ihre Gefühle und ihren Körper?
10. Gibt es Beschwerdewege für Kinder, Eltern und Mitarbeitende, die bekannt sind und auch genutzt werden?

Im Ernstfall

Für jede dieser drei Situationen braucht es einen eigenen Plan mit Namen, Telefonnummern und klarer Reihenfolge. Steht alles in einem einzigen allgemeinen Plan, antworten Sie mit „Teilweise“.

11. Haben wir einen Interventionsplan für einen Übergriff in der Kita durch ein anderes Kind?
12. Haben wir einen Interventionsplan für einen Übergriff in der Kita durch einen Erwachsenen, etwa eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter?
13. Haben wir einen Interventionsplan, wenn etwas außerhalb der Kita passiert, zum Beispiel in der Familie?
14. Ist geregelt, wer mit einer beschuldigten Person spricht und wer über Freistellung oder Umsetzung entscheidet?
15. Haben wir ein Vorgehen, falls sich ein Verdacht als unbegründet herausstellt?
16. Ist die Kommunikation nach außen vorbereitet, also Ansprechperson, Elternbrief und Pressetext?

Dranbleiben

17. Gibt es einen festen Termin, an dem wir das Konzept überprüfen, und regelmäßige Auffrischungen fürs Team?

Der Selbstcheck zeigt, wo Sie hinschauen sollten. Eine Prüfung oder Bescheinigung ist er nicht, und er sagt nichts darüber aus, ob Ihr Konzept den Vorgaben für die Betriebserlaubnis genügt. Verbindliche Auskunft gibt Ihr Träger oder das Landesjugendamt beim KVJS.

Möchten Sie Ihr Konzept einmal von außen anschauen lassen?

Beim Schutzkonzept-Check gehe ich es mit Ihnen durch und zeige Ihnen, wo konkret etwas fehlt.